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	<title>Interviews | CSR Kommunikationskongress</title>
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	<description>Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit</description>
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	<title>Interviews | CSR Kommunikationskongress</title>
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		<title>Drei Fragen an Dr. Markus Riese</title>
		<link>https://nkomm.org/drei-fragen-an-dr-markus-riese/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2022 14:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Leiter Marketing, Hauptabteilung Intendanz, Bayerischer Rundfunk und Leiter ARD-Board Ökologische Nachhaltigkeit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><i><span data-contrast="auto">Frage: Über Werte wird viel geredet und jeder hat sie. Trotzdem fällt uns der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft sehr schwer. Was meinen Sie mit Werteorientierung?</span></i> <span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Als öffentlich-rechtlicher Rundfunkanbieter ist die ARD dem Gemeinwohl verpflichtet. Dazu gehört auch die Frage der Nachhaltigkeit unserer Gesellschaft. Nachhaltig agierende Medienunternehmen müssen einer mehrdimensionalen Verantwortung gerecht werden: Der „unternehmerischen Verantwortung“, die eine dauerhafte Balance zwischen ökonomischer, ökologischer und sozialer Leistung voraussetzt und der „publizistischen Verantwortung“, die einen offenen gesellschaftlichen Diskurs fördert und damit grundlegend ist für eine funktionsfähige Demokratie. Das Ziel nachhaltigen Handelns ist es, für Umwelt und Gesellschaft negative Nebeneffekte zu senken und positive Nebeneffekte zu steigern. Im Begriff „Verantwortung“ steckt das Wort &#8222;Antwort&#8220;. Mit einem systematischen Marken- und Nachhaltigkeitsmanagement gilt es, die richtige Antwort auf die nachhaltig werteorientierte Entwicklung des Bayerischen Rundfunks und des ARD-Medienverbunds zu geben.</span> <span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><i><span data-contrast="auto">Frage: Welche Rolle spielen aus Ihrer Sicht Unternehmen in dieser gesellschaftlichen Transformation und was kann Ihre Kommunikation da überhaupt leisten?</span></i><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Als öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der der gesamten Gesellschaft gehört, bringen wir Menschen und Meinungen zusammen. Mit unserer publizistischen Vielfalt, der multimedialen Ausrichtung sowie dem freien Zugang zu unseren Angeboten können wir wie kein anderes Medienangebot Gesamtöffentlichkeit herstellen – quer durch die Gesellschaft, alle Altersgruppen und Regionen. Wir müssen überzeugende Angebote machen und diese auch überzeugend kommunizieren – mit dem Ziel, dass die Leute unseren „Mehr-Wert“ für die Gesellschaft anerkennen und entsprechend bereit sind, dafür auch einen Beitrag zu leisten.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Damit uns das gelingt, wird es auch in Zukunft darauf ankommen, die gesellschaftliche Vielfalt in unseren Programmen abzubilden. Wir müssen ein verlässlicher Kommunikationsraum werden, der ein diverses Spektrum an Lebenswirklichkeiten und Haltungen zu Wort kommen lässt.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><i><span data-contrast="auto">Frage: Wie sieht es mit der Kommunikation und den Inhalten der Medienunternehmen aus?</span></i><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Als gemeinwohlorientierte Institution liegt es in unserer DNA, nachhaltig zu handeln und nachhaltig Public Value zu schaffen. Es gilt jeden Tag daran zu arbeiten. Wie wichtig Qualitätsjournalismus ist, der verlässlich auf Fakten setzt und glaubwürdig Hintergründe erläutert, erleben wir in Krisenzeiten sehr eindrucksvoll. Über das vielfältige Programmportfolio sowie seine zahlreichen weiteren Engagements setzt der BR auch innerhalb des ARD-Medienverbunds positive Impulse und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt, beispielsweise bei der aktuellen ARD-Themenwoche „Wir gesucht. Was hält uns zusammen?“ oder bei der Publikumsaktion „Mitmischen – Bayern macht Programm“, bei der das Publikum von Redaktionen eingeladen wird, aktiv „ihren“ Rundfunk mitgestalten zu können. Dass das Publikum von diesen umfassenden Leistungen für die Gesellschaft erfahren und diese für sich nutzen kann, ist wesentliches Ziel einer werteorientierten Markenkommunikation.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto"><a href="https://csr-kongress.de/dr-markus-riese-leiter-marketing-hauptabteilung-intendanz-bayerischer-rundfunk-und-leiter-ard-board-oekologische-nachhaltigkeit/">Dr. Markus Riese</a> eröffnete den CSR Kommunikationgress 2022 mit einer Key Note.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p></div>
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		<title>Drei Fragen an Michaela Streibelt</title>
		<link>https://nkomm.org/drei-fragen-an-michaela-streibelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 21:23:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Michaela Streibelt, Helpdesk Wirtschaft &#038; Menschenrechte]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Frage:  Der BMZ-finanzierte <a href="https://wirtschaft-entwicklung.de/wirtschaft-menschenrechte/">Helpdesk Wirtschaft &amp; Menschenrechte</a> in der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung berät Unternehmen aller Größen zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltsprozesse. In welchen Themenbereichen stellen Sie die größten Unsicherheiten fest? </strong></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Michaela Streibelt:</span></b><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">Unserer Erfahrung nach haben Unternehmen vor allem viele Fragen zur Risikoanalyse. Welche potenziellen branchen- und länderspezifischen Risiken gibt es? Welche Risiken stehen mit meinen unternehmerischen Aktivitäten in Zusammenhang? Welchen Einfluss kann mein Unternehmen nutzen, die Risiken und Verletzungen zu adressieren? Dies sind nur einige von vielen Fragen, zu denen wir Unternehmen beraten. </span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die Anfragen variieren aber natürlich von Unternehmen zu Unternehmen. Dies macht unsere individuelle Erstberatung so wichtig. Unser 12-köpfiges Team geht individuell auf die Bedarfe und Herausforderungen der Unternehmen ein. Dabei ist auch eine breite Branchenexpertise notwendig, denn wir erhalten Anfragen diverser Industriezweige. Besonders viele Beratungen führen wir z.B. mit Unternehmen aus der Ernährungs-, und Automobilindustrie. </span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Häufig ist es zunächst wichtig zu schauen, welche Prozesse (z.B. Code of Conduct im Einkauf, Audits/Standards, vor Ort Besuche, Schulungen etc.) bereits im Unternehmen umgesetzt werden. Denn die meisten Unternehmen fangen nicht bei Null an, sondern haben oftmals bereits relevante Umwelt-, Arbeitssicherheits-, HR- oder Compliance-Systeme etabliert. Diese können risikobasiert Schritt für Schritt um weitere Aspekte der menschenrechtlichen Sorgfalt ergänzt werden.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Neben der individuellen Erstberatung bieten wir Unternehmen mehrere kostenfreie Online-Tools. Eins dieser Tools ist der „</span><a href="https://wirtschaft-entwicklung.de/wirtschaft-menschenrechte/csr-risiko-check/"><span data-contrast="none">CSR Risiko-Check</span></a><span data-contrast="auto">“, mit dem Unternehmen potenzielle Risiken in Bezug auf Menschenrechts-, Governance-, Umwelt- und Sozialfragen weltweit ermitteln können. Denn nur wenn Unternehmen die eigenen Menschenrechts- und Umweltrisiken in der Liefer- und Wertschöpfungskette kennen, können sie angemessene Maßnahmen dagegen ergreifen.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> </span></p>
<p><strong>Frage: Frau Streibelt, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzt verpflichtet Unternehmen mit mindestens 3.000 Beschäftigten ab Januar 2023, ab 2024 Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten. Heißt das, KMUs treffen keine menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten? </strong></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Michaela Streibelt: </span></b><span data-contrast="auto">Grundsätzlich sollten natürlich alle Unternehmen auf die Achtung der Menschenrechte in ihrem Einflussbereich achten. Das folgt aus den UN-Leitprinzipien Wirtschaft und Menschenrechte und ist auch die Erwartung der Bundesregierung, wie sie sie im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte formuliert hat. Das neue Gesetz nimmt jetzt mit bindenden, sanktionsbewehrten Rechtspflichten Unternehmen erst ab einer bestimmten Größe in die Pflicht. KMU sind nicht direkt betroffen. Das Gesetz kann aber auch Auswirkungen auf KMU haben, insbesondere wenn sie Teil der Lieferkette von betroffenen Unternehmen sind. Dies kann etwa der Fall sein, wenn das große betroffene Unternehmen Informationen für die Risikoanalyse oder Unterstützung bei Präventions- oder Abhilfemaßnahmen braucht. Sie trifft aber keine Berichtspflicht gegenüber Öffentlichkeit und Behörde und ihnen drohen keine Sanktionen. </span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> </span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> </span></p>
<p><strong>Frage: Die Aufforderung zur freiwilligen Berichterstattung in Bezug auf die Einhaltung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft &amp; Menschenrechte war nicht so erfolgreich wie gehofft. Welche Entwicklungen beobachten Sie momentan dazu bei den Unternehmen (direkt und indirekt betroffen)? </strong></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Michaela Streibelt:</span></b><span data-contrast="auto"> Unternehmen, die in den Anwendungsbereich des LkSG fallen, treffen ab 2023 bzw. 2024 Sorgfaltspflichten. Dazu gehört auch die Pflicht zur jährlichen Berichterstattung an die zuständige Kontrollbehörde, das </span><a href="https://www.bafa.de/DE/Home/home_node.html"><span data-contrast="none">Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)</span></a><span data-contrast="auto">. Die Berichterstattung wird über einen Online-Fragebogen erfolgen. Das BAFA hat letzte Woche seinen </span><a href="https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Lieferketten/merkblatt_fragenkatalog.html?nn=18157744"><span data-contrast="none">Fragebogen</span></a><span data-contrast="auto"> hierfür veröffentlicht. </span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Berichtet werden soll über die nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz einzuhaltenden Sorgfaltspflichten. Der Fragebogen übersetzt die Anforderungen des Gesetzes in Frage-Form und geht hierbei auf die Vielfalt unternehmerischer Realitäten ein. Dabei geht der Fragebogen der Erfüllung der Sorgfaltspflichten auf den Grund. Fragen können zwar oft mit Multiple-Choice oder ja/nein beantwortet werden. Im Freitext ist dann aber stets zu erläutern, wie konkret bestimmte Maßnahmen umgesetzt werden oder warum manche Maßnahmen nicht ergriffen wurden. Wichtig ist in diesem Kontext zu beachten, dass das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz mit dem Grundsatz der Angemessenheit einen risikobasierten Ansatz verankert. Verlangt wird also gerade nicht, dass Unternehmen mit der Gießkanne gegenüber all ihren Zulieferern dieselben Maßnahmen ergreifen, sondern ihre Aktivitäten nach den Kriterien der Angemessenheit steuern. Das bedeutet, dass die Intensität der Bemühungen unterschiedlich ausfallen kann und darf &#8211; abhängig von der Art und dem Umfang ihrer Geschäftstätigkeit, dem Einflussvermögen des Unternehmens, der Schwere und der Eintrittswahrscheinlichkeit von Verletzungen und der Art des Verursachungsbeitrags.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die Berichtspflicht ist ein wichtiges Element menschenrechtlicher Sorgfalt. Sie dient der Transparenzschaffung gegenüber der Öffentlichkeit und der Erleichterung der Arbeit der Kontrollbehörde. Zentral sind aber die Inhalte, über die ein Unternehmen berichten muss, also Risikoanalyse, Maßnahmen einschließlich Grundsatzerklärung, Bewertung der Wirksamkeit der Maßnahmen und Schlussfolgerungen hieraus für künftige Maßnahmen. Für eine effektive menschenrechtliche Berichterstattung ist es daher wichtig, dass sich Unternehmen zunächst substanziell mit ihren unternehmerischen Aktivitäten in Verbindung stehenden Risiken und Verletzungen Menschenrechten und Umweltpflichten auseinandersetzen.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> </span></p>
<p><a href="https://csr-kongress.de/michaela-streibelt-helpdesk-wirtschaft-menschenrechte/">Michaela Streibelt </a>war Referentin im Workshop <a href="https://csr-kongress.de/berichterstattung-im-rahmen-des-lieferkettengesetzes/">Berichterstattung im Rahmen des Lieferkettengesetzes</a></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Drei Fragen an Marie-Theres Lohmann</title>
		<link>https://nkomm.org/drei-fragen-an-marie-theres-lohmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 21:01:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Marie-Theres Lohmann, WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück GmbH]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Frage: Was bietet der Unternehmensservice Nachhaltigkeit/CSR der WFO den Unternehmen konkret an? </strong></p>
<p><span data-contrast="none">Mit dem kostenlosen Beratungspaket GUUT (Gesellschaft – Unternehmen – Umwelt – Technik), welches wir rund um das Thema Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsbility geschnürt haben, bieten wir den Unternehmen der Stadt Osnabrück nicht nur eine Orientierung und erste Hilfestellungen, sondern auch konkrete Ansatzpunkte, um zu starten. Das können Maßnahmen wie ein nachhaltig gestaltetes Bürogebäude sein oder Unterstützung bei der Erstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie. Passend zu den Maßnahmen suchen wir gezielt nach Fördermittel für die Umsetzung. Welches Thema ebenfalls aktueller denn je ist: Fachkräftemangel. In der Beratung geht es zusätzlich darum, wie man als Arbeitgeber:in Fachkräfte bindet und was für familienfreundliche Maßnahmen und Möglichkeiten es gibt, sich attraktiv nach innen und außen zu positionieren und Fachkräfte zu gewinnen. Um das vielfältige Angebot abzurunden, bieten wir außerdem Vorträge an, entweder zu speziellen Themen, beispielsweise Sustainable Buildings, oder allgemein zu Nachhaltigkeit, um mehr Bewusstsein unter den Mitarbeiter:innen zu schaffen. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><strong>Frage: Welche Rolle spielt Nachhaltigkeitskommunikation in Ihrer Arbeit mit Unternehmen? </strong></p>
<p><span data-contrast="none">Nachhaltigkeitskommunikation wird tatsächlich immer wichtiger für die Unternehmen der Stadt. Einige von ihnen publizieren ihr Nachhaltigkeitsengagement bereits jetzt durchaus selbstbewusst und auch umfassend auf ihrer Homepage. Den Unternehmen stehen die gegenüber, die gerade mit ihren Bemühungen begonnen haben und die sich nicht sicher sind, was sie kommunizieren sollen. Aber auch die Anfänge dürfen aufgeführt und in eine Geschichte verpackt werden. Und nicht nur die Maßnahmen, die reibungslos eingeführt wurden, sondern auch Fehler, die gemacht wurden, aus denen man gelernt und woraus man neue Ideen abgeleitet hat. Dieser Gedanke muss noch gefestigt werden, da er viel Transparenz erfordert und eine gewisse Angreifbarkeit mit sich bringt. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><strong>Frage: Wie profitiert die Stadt Osnabrück vom Nachhaltigkeitsengagement der dort ansässigen Unternehmen?  </strong></p>
<p><span data-contrast="none">Wenn die Unternehmen der Stadt ihr Engagement in Richtung Nachhaltigkeit ausweiten, werden dadurch natürlich in erster Linie die Nachhaltigkeitsziele Osnabrücks unterstützt. Die Verwaltung soll bis 2030 klimaneutral werden, die Unternehmen mit städtischer Beteiligung bis 2035 und die Gesamtstadt bestenfalls bis 2040. Dafür benötigen wir die Unterstützung und Mitarbeit aller Unternehmen. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Das Thema Nachhaltigkeit wird außerdem für die zukünftigen Fachkräfte, Absolvent:innen und auch jungen Arbeitssuchenden immer wichtiger. Wer privat nachhaltig lebt, möchte normalerweise auch in einem Umfeld wohnen, wo die Möglichkeit besteht, diesen nachhaltigen Lifestyle ausleben zu können. Wenn Osnabrück gefüllt ist mit Unternehmen, die diesen Rahmen abdecken können, sind wir als Stadt für Menschen aus der Region, die einen Jobwechsel vollziehen wollen, attraktiver. Außerdem werden junge Absolvent:innen hier gehalten, die eine nachhaltige Unternehmenskultur direkt vor der Haustür haben. In erster Linie sollen aber natürlich die Unternehmen selbst von ihrem Engagement profitieren.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{}"><a href="https://csr-kongress.de/marie-theres-lohmann/">Marie-Theres Lohmann</a> war Referentin im Workshop <a href="https://csr-kongress.de/nachhaltigkeitskommunikation-von-kommunen-und-zusammenarbeit-mit-unternehmen/">Nachhaltigkeitskommunikation von Kommunen und Zusammenarbeit mit Unternehmen</a></span></p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Drei Fragen an Jakob Wößner</title>
		<link>https://nkomm.org/drei-fragen-an-jakob-woessner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 21:36:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://csr-kongress.de/?p=2229</guid>

					<description><![CDATA[Jakob Wößner, Manager Organisationsentwicklung und Digitalisierung, Weleda AG]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Frage: Warum beschäftigt sich gerade ein Traditionsunternehmen mit über 100jähriger Geschichte mit digitaler Verantwortung? </strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Digitalisierung ist ein gesellschaftliches Thema, dass uns alle angeht. Darum haben wir alle dazu einen Beitrag wie auch eine Verantwortung. Die Digitalisierung verändert grundsätzlich die Dinge in unserer Gesellschaft. Gesundheit, Lernen, Arbeitsmodelle und vieles mehr. Durch Digital können wir gesellschaftliche Herausforderungen neu denken und daher ist es unser Selbstverständnis an einer guten Entwicklung teilzuhaben und mit einem positiven Beitrag mitzuwirken. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><strong>Frage: Wie haben Sie sich im Unternehmen dem Thema der digitalen Verantwortung angenähert? </strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Im Rahmen der Digitalstrategie haben wir uns gefragt was Digitalisierung für uns ist und wie wir unsere Werte in der digitalen Welt erhalten können. Gesundheit und Schönheit im Einklang mit Mensch und Natur scheint erst im Widerspruch zur Digitalisierung  stehen. Daher haben wir unsere Selbstverständnis und unsere Werte bewusst in den digitalen Raum erweitert. Abgeleitet aus unseren Werten haben wir digtial-ethische Prinzipien erstellt, diese verankert und  so ein Beispiel für Andere geschaffen, dass es möglich ist </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><strong>Frage: Sie engagieren sich in vielen Initiativen und Plattformen zur digitalen Verantwortung. Warum ist Ihnen das so wichtig? </strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Eine gute und verantwortungsvolle Digitalisierung kann nur in einem gemeinsamen Diskurs von Gesellschaft, Politik, Forschung und Wirtschaft gelöst werden. Daher braucht es Plattformen für den gemeinsamen Dialog um mehr Menschen zu überzeugen für eine positive Entwicklung beizutragen. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><a href="https://csr-kongress.de/jakob-woessner-manager-organisationsentwicklung-und-digitalisierung-weleda-ag/">Jakob Wößner</a> war Referent in dem Workshop <a href="https://csr-kongress.de/corporate-digital-responsibility-in-der-kommunikation/">Corporate Digital Responsibility in der Kommunikation</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_3_wrapper  et_pb_module ">
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			</item>
		<item>
		<title>Drei Fragen an Florian Holl</title>
		<link>https://nkomm.org/drei-fragen-an-florian-holl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 21:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://csr-kongress.de/?p=2222</guid>

					<description><![CDATA[Florian Holl, Gründer und Geschäftsführer der VERSO GmbH]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Frage:  Die Entwürfe der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) lassen erwarten, dass die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Zukunft viel mehr Daten enthalten muss als in der Vergangenheit. Die Meinungen gehen hierzu weit auseinander. Die einen feiern dies als Beitrag zur Vermeidung von Greenwashing, andere sehen darin eine Gängelung der Wirtschaft oder das Ende der Kreativität in der Suche nach neuen nachhaltigen Lösungen und Geschäftsmodellen. Was ist Ihre Meinung dazu? </strong></p>
<p><span data-contrast="none">Die meisten Unternehmen stehen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung noch ziemlich am Anfang. Viele sind unsicher, welche Daten erhoben werden müssen und an welchen Standards sie sich orientieren sollen. Die CSRD gibt den Unternehmen künftig eine allgemein gültige Orientierung, da mit ihr auch der neue einheitliche European Sustainability Reporting Standard (ESRS) eingeführt wird. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Die neue Richtlinie fordert deutlich mehr und detailliertere Daten. Der Nachhaltigkeitsbericht muss extern geprüft und im Lagebericht des Unternehmens veröffentlicht werden. Das erhöht die Transparenz enorm und sorgt für eine bessere Vergleichbarkeit. Greenwashing wird dadurch massiv erschwert, weil falsche und verschleiernde Aussagen frühzeitig identifiziert werden können. Daher begrüßen wir ausdrücklich die Einführung der CSRD. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Die EU-Richtlinie wird vermutlich ab 2024 stufenweise eingeführt – dennoch empfehlen wir unseren Kund:innen schon jetzt, mit der Datensammlung und Berichterstattung zu beginnen. Dadurch sichern sich die Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil und haben zum Start der neuen CSRD bereits belastbare und relevante Daten vorzuweisen. Eine professionelle CSR-Management-Software wie unser VERSO CSR Hub ist bei diesem Prozess die maßgeschneiderte Unterstützung. Statt in verteilten und fehleranfälligen Excel-Dateien werden alle Daten prüfungssicher an einem zentralen Ort gesammelt. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><strong>Frage: Bei VERSO habt ihr den Begriff des „Grünen Schweigens“ als Gegenpol zum „Green Washing“ etabliert. Was genau bedeutet das und was ist das Risiko daran?</strong><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Beim Greenwashing geht es ja in erster Linie um falsche, verschleiernde oder übertriebene Aussagen. Das “Grüne Schweigen” bedeutet das komplette Gegenteil – dass Unternehmen nämlich überhaupt nicht über Nachhaltigkeit und ihre Performance in diesem Bereich kommunizieren. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Die Gründe für dieses Verhalten können sehr unterschiedlich sein. Immer wieder hören wir von Unternehmen Aussagen wie “Wir haben Nachhaltigkeit schon probiert”. Oft steckte dahinter aber keine ganzheitliche Strategie und die Betroffenen wussten nicht, was sie berichten sollten. Manchmal liegt es aber auch einfach an der Befürchtung, als Greenwasher zu gelten.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Das Problem am “Grünen Schweigen” ist: Wenn kein Unternehmen über Nachhaltigkeit kommuniziert, setzt ein umgekehrter Domino-Effekt ein. Jeder denkt, dass die anderen nichts machen, und unternimmt deswegen selbst weniger, als er eigentlich könnte. Diese Schweigespirale verlangsamt die Nachhaltige Transformation von Unternehmen und damit der Wirtschaft. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Wir raten unseren Kund:innen, ein altes Sprichwort umzusetzen: “Tue Gutes und rede darüber”. Wichtig ist dabei natürlich, nur wesentliche Themen zu berichten und alle relevanten Daten für Nachfragen parat zu haben. VERSO ist hier Sparringspartner und Plattform, die genau diese Daten, Ziele, Maßnahmen und KPIs zusammenhält und zugänglich macht.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><strong>Frage: Die Mitarbeitenden eines Unternehmens sind die glaubwürdigsten Botschafter für das Nachhaltigkeitsengagement der Unternehmen. Wie können die Unternehmen dazu beitragen, dass sie hierzu auch in der Lage und gewillt sind? </strong></p>
<p><span data-contrast="none">Ein Unternehmen muss seinen Mitarbeitenden alle relevanten Nachhaltigkeitsinformationen zugänglich machen. Bestenfalls geschieht das nicht nur in Form eines Nachhaltigkeitsberichts, sondern verständlich und nachvollziehbar über moderne Kommunikationslösungen. Wir waren zum Beispiel überwältigt, welch hohe Zugriffszahlen einer unserer Kunden erzielen konnte, indem er mit VERSO gezielt einzelne CSR-Themen über eine unserer mobil-optimierten Anwendungen kommuniziert hatte.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Es ist natürlich wichtig, dass die Mitarbeitenden sich sicher fühlen in dem, was sie nach außen tragen. Dafür machen wir unsere Kunden beziehungsweise deren Mitarbeitende mit Kursen und Trainings in der Thematik Nachhaltigkeit fit. Darüber hinaus geht es häufig darum, Nachhaltigkeitsverantwortlichen den richtigen Rückhalt zu geben. Dafür sorgen die besten Tools, aber auch vertrauensvolles Sparring – und ab und an auch einfach eine „verlängerte Werkbank“ für alle Fälle. </span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><a href="https://csr-kongress.de/florian-holl-gruender-und-geschaeftsfuehrer-der-verso-gmbh/"><span class="TextRun Underlined SCXW28499392 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW28499392 BCX9">Florian Holl</span></span></a> war mit <a href="https://verso.de/">Verso</a> Sponsor des 5. Deutschen CSR Kommunikationskongresses</p></div>
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		<title>Drei Fragen an Klaus Wiesen</title>
		<link>https://nkomm.org/drei-fragen-an-klaus-wiesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 20:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://csr-kongress.de/?p=2201</guid>

					<description><![CDATA[Klaus Wiesen, Mitgründer und CEO von sustainabill]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Frage: Warum unterstützen Sie den diesjährigen CSR-Kommunikationskongress und präsentieren Ihre Lösungen dort?</strong><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Um Nachhaltigkeit der Lieferkette zu etablieren, müssen verschiedene Abteilungen im Unternehmen an einem Strang ziehen. Die CSR Abteilung ist dabei oft der wesentliche Treiber, um das Thema im Unternehmen voranzubringen. Daher freue ich mich sehr auf den Austausch mit CSR Manager/innen zu dem Thema Nachhaltigkeit in der Lieferkette auszutauschen.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><strong>Frage: Welche Herausforderungen bringt das Lieferkettengesetz für die direkt davon betroffenen Unternehmen und worauf sollten sich deren Lieferanten einstellen? </strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Das Lieferkettengesetz bringt zahlreiche Herausforderungen. Ob dies nun die Risikoanalyse oder die recht umfangreiche Berichterstattung ist – Unternehmen werden diese deutlich besser meistern, wenn das Lieferkettengesetz als Chance verstanden wird. Denn egal ob ein Unternehmen direkt oder indirekt betroffen ist, Nachhaltigkeit in der Lieferkette wird zukünftig für alle Unternehmen entscheidend für den Geschäftserfolg sein. Das Lieferkettengesetz ebnet mit den erforderlichen Prozessen den Weg, um Nachhaltigkeit in allen Bereichen in der Lieferkette zu etablieren und so die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><strong>Frage: Wo liegen nach Ihren Erfahrungen die größten Schwierigkeiten in der Sicherung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten und des Klimaschutzes in der Lieferkette? </strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Die größte Schwierigkeit liegt aus meiner Sicht weniger darin zu erkennen, wo bestimmte Risiken bestehen. Das kann ich meist schon anhand des Sitzlandes und der Warengruppe eines Lieferanten einschätzen. Die Schwierigkeit liegt vielmehr darin, die entsprechende Aufmerksamkeit des Lieferanten für das Thema Nachhaltigkeit zu bekommen und in die Zusammenarbeit zu gehen, um Maßnahmen erfolgreich umzusetzen. Hierfür ist ein kollaborativer Ansatz erforderlich, den wir mit unserer Cloud Lösung unterstützen. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><a href="https://csr-kongress.de/transparenz-und-nachhaltigkeit-in-der-lieferkette-zukunftssicher-erreichen/">Klaus Wiesen</a> war Gastgeber der <a href="https://csr-kongress.de/transparenz-und-nachhaltigkeit-in-der-lieferkette-zukunftssicher-erreichen/">Thementisches Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette zukunftssicher erreichen</a></p></div>
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		<title>Drei Fragen an Maren Krings</title>
		<link>https://nkomm.org/drei-fragen-an-maren-krings/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2022 23:15:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://csr-kongress.de/?p=2186</guid>

					<description><![CDATA[Maren Krings, Fotorafin, war Referentin im Workshop Bildsprache in der Nachhaltigkeitskommunikation.]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><b><span data-contrast="auto">Frage: Sie haben ein Buch über Hanf veröffentlicht. Warum ist Hanf spannend, wenn es um Climate Impact Storytelling geht?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die vielseitige Nutzung der Hanfpflanze öffnet ein breites Themenfeld. Das macht sie sehr spannend für Climate Impact Storytelling. Anhand der unterschiedlichen CO</span><span data-contrast="auto">2</span><span data-contrast="auto">-negativen Produkte, die man aus Hanf herstellen kann, ist es möglich eine Gegenüberstellung der Auslöser der sozio-ökologischen Krise mit potenziellen Lösungen zu bewirken. Der Klimakrise mit dem Ansatz von Problemlösungen zu begegnen, erschien mir weitaus effektiver, als den Fokus allein auf den negativen Auswirkungen zu belassen. Allerdings braucht es ein Framing der Zusammenhänge der einzelnen Faktoren der Krise, und das ist es was Climate Impact Storytelling ermöglicht.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Frage: Was ist der Hintergrund Ihrer Gründung &#8222;Zentrum für Kunst und Humanität&#8220; und was sind die Ziele?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die Gründung des Zentrums für Kunst und Humanität (CAH) wurde beeinflusst durch meine Erfahrungen im Zusammenleben und Arbeiten mit indigenen Völkern in meinen frühen Zwanzigern. Das CAH bietet eine Plattform, um sozialen und ökologischen Brennpunkten mit kreativen Lösungsansätzen zu begegnen. Seit der Gründung 2006 sind dort Ausstellungen kuratiert worden, wurden Kunstprojekte, wie WE AR’T, Künstlerresidenzen und Workshops für Kinder und Jugendliche umgesetzt. Das CAH hat in der Vergangenheit international eine moderne Schnittstelle zwischen &#8222;sozial engagierter Kunst&#8220;, den indigenen &#8222;traditionellen ökologischen Weisheiten&#8220; und unseren modernen Herausforderungen der Klimakrise geschaffen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Frage: Welche Rolle spielen Bilder bei der Kommunikation zu Klimawandel und Klimaschutz? Was sind dabei aus Ihrer Sicht &#8222;Dos &amp; Don’ts&#8220;?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Bilder haben eine starke emotionale Kraft und eignen sich daher gut, um abstrakte und komplexe Themen emotional und verständlich zu kommunizieren. Die Klimakrise wird meistens mit Zahlen erklärt. Die Abwesenheit von Emotionen beim Empfänger hemmt den Willen in der aktiven Findung von Lösungen, zu denen wir alle beitragen können.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Meiner Meinung nach braucht es jedoch eine informierte Bildsprache, die davon absieht, sich der einfachen Klischees des Eisbären auf der schmelzenden Eisscholle oder des rauchenden Industrieschornsteins zu bedienen. Im Einsatz von Bildern zur Kommunikation von Klimawandel und Klimaschutz ist es wichtig, die Macht von Worten zu erkennen. &#8222;Ein Bild ersetzt 1000 Worte&#8220;, das war gestern; heute muss der Fotograf Hintergrund und Fakten zu den Bildern liefern, die sicherstellen, dass der Betrachter sich seine eigenen Gedanken im Rahmen des Sachverhalts bilden kann.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://csr-kongress.de/maren-krings-fotografin/">Maren Krings</a> war Referentin im Workshop <a href="https://csr-kongress.de/bildsprache-in-der-nachhaltigkeitskommunikation/">Bildsprache in der Nachhaltigkeitskommunikation</a></p></div>
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		<title>Drei Fragen an Sergei Bojew</title>
		<link>https://nkomm.org/drei-fragen-an-sergei-bojew/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2022 10:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://csr-kongress.de/?p=2042</guid>

					<description><![CDATA[Sergei Bojew, Co-Regionalgruppensprecher SEND Niedersachsen]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><b><span data-contrast="none">Frage: Beim Blick in die Startup Szene könnte der Eindruck entstehen, dass es kaum junge Unternehmen gibt, die nicht auch &#8211; mal mehr, mal weniger &#8211; ein Social Entrepreneurship Element in sich tragen. Teilen Sie diesen Eindruck (und was könnte Gründe dafür sein)?</span></b></p>
<p><span data-contrast="none">Die jüngere Generation ist mit deutlich mehr Bewusstsein für Problemstellung und Herausforderung unserer Welt aufgewachsen. Sie denken viel globaler und haben ein breites Wissen über wirtschaftliche, ökologische und soziale Zusammenhänge. Ich würde sagen, dass diese jungen Unternehmen und ihre Modell jetzt vollständiger werden: Sie sehen nicht nur die Zahl in der Excel-Tabelle, sondern wissen auch, was diese Zahl für Menschen und Natur bedeutet.</span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;335559685&quot;:720}"><strong>Frage:</strong> </span><b><span data-contrast="none">In vielen Konzernen und größeren mittelständischen Unternehmen geht es im Moment oft um die „Suche“ nach dem Purpose. Ist das bei Social Businesses</span></b><b><span data-contrast="none"> überflüssig?</span></b></p>
<p><span data-contrast="none">Das Schöne an Social Business ist, dass sie das WHY ihrer Unternehmung oft zu Beginn ihrer Gründungsphase beantwortet haben. Sie gründen sich, auch um ihr WHY, ihren Purpose auf finanziell stabile Beiden zu stellen.</span><span data-ccp-props="{&quot;335559685&quot;:720}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none"><strong>Frage:</strong> </span><b><span data-contrast="none">Aktuell droht eine wirtschaftliche Rezession. Werden die Zeiten für Social Entrepreneure jetzt besonders schwer?</span></b><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Das wird diesen Unternehmen nicht anders gehen, als allen anderen Unternehmen. </span> <span data-contrast="none">Aber man wird sicher Unterschiede feststellen. </span><span data-ccp-props="{&quot;335559685&quot;:708}"> </span><span data-contrast="none">Ein großer Teil der Sozialunternehmen haben Projekte, die nicht auf Konsum ausgerichtet sind. </span> <span data-contrast="none">Diese helfen u.a. auch dabei, gesellschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu bewältigen:</span><span data-ccp-props="{&quot;335559685&quot;:708}"> </span><span data-contrast="none">Bspw. Herausforderungen der lokalen Klimapläne, der inklusiven Abeitsmodelle, Integration, lebenswerte Stadt / Land – bis hin zu den großen 17 SDGs.</span><span data-ccp-props="{&quot;335559685&quot;:708}"> </span><span data-contrast="none">Ich denke, an dieser Stelle werden sich Unterschiede zeigen.</span><span data-ccp-props="{&quot;335559685&quot;:708}"> </span></p>
<p><a href="https://csr-kongress.de/sergei-bojew-co-regionalgruppensprecher-send-niedersachsen/">Sergei Bojew</a> war Referent im <a href="https://csr-kongress.de/social-business-modelle-marken/">Social Business: Modelle &amp; Marken</a></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Drei Fragen an Claudia Maron</title>
		<link>https://nkomm.org/drei-fragen-an-claudia-maron/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 20:35:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://csr-kongress.de/?p=2019</guid>

					<description><![CDATA[Claudia Maron, Leiterin Digital &#038; Sustainable Economy DATEV eG]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><b><span data-contrast="auto">Frage: Für die soziale und ökologische Transformation der Wirtschaft und des eigenen Unternehmens bedarf es Kennzahlen und Bewertungsansätze zur Steuerung und Überwachung dieses   Prozesses. Hierfür hat sich der Begriff des &#8222;Green Controllings&#8220; eingebürgert. Wie beurteilen Sie dessen momentanen Entwicklungsstand?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Zielsetzung des Green Controllings ist es, ökonomische, soziale und ökologische Themen gleichwertig in der Unternehmensführung und -steuerung zu verankern. Wo stehen wir gerade? Nachhaltigkeit ist sehr häufig in Unternehmen in Nachhaltigkeits- und Kommunikationsabteilungen verankert. Dabei gehört nachhaltiges Engagement auf jede CFOs Agenda und damit auch auf die Roadmap von Controller:innen. Langsam beginnt der Change. Es gibt sogar eine berufsständische Vertretung. Der Fachkreis „Green Controlling“ des Internationalen Controllerverein (ICV) hat dieses Thema bereits 2011 aufgegriffen. Ende November werden die aktuellen Ergebnisse der 3. Studie zum Stand der Integration publiziert. Wer mehr wissen will, ist herzlich eingeladen (20. CCS am 24.11.2022, online, www.icv-controlling.com/ccs) </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Frage: Mit der Prüfpflicht steigen die Anforderungen an Aussagekraft und Verlässlichkeit der Angaben im Nachhaltigkeitsbericht und erfordern eine enge Abstimmung zwischen Nachhaltigkeitsmanagern und den Verantwortlichen für die interne und externe, finanzielle und nicht-finanzielle Kommunikation. Welche Hürden gilt es dabei zu überwinden?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Eine der größten Hürden ist es, Awareness in den Unternehmen über alle Funktionseinheiten hinweg in Bezug auf die Aussagekraft und Verlässlichkeit der ökologischen und sozialen Informationen zu schaffen. Kennzahlen, die bisher ausschließlich intern berichtet wurden, müssen nun zum Wirtschaftsjahr vorliegen und können nachträglich nicht mehr geändert werden. Kommunikation und Marketing müssen sich mit Finance oder Controlling abstimmen, wenn sie unterjährig ökologische und soziale Themen berichten. Stimmige Zahlen, stimmige Botschaften. Das Positive: Greenwashing bekommt mehr und mehr seine Grenzen gesetzt. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Frage: Welcher Stellenwert kommt den für Datensammlung und -verdichtung eingesetzten IT-Systemen zu?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Den Stellenwert von IT- Systemen zum Management von nachhaltigen Daten kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Klimaschutzziele der EU, CO2-Ziele, Sorgfaltspflichten in Lieferketten, Arbeitgeberattraktivität oder der Zugang zum Kapitalmarkt &#8211; eine Steuerung ohne nicht finanzielle Informationen wird nicht gelingen. Theoretisch wäre das auch nicht schwer. Was für den Euro gilt, gilt auch für ökologische und soziale Kennzahlen. Sie durchlaufen den normalen Steuerungskreislauf: von der Planung über Reporting bis hin zum Jahresabschluss oder Rating. IT-Systeme können heute kaufmännische Prozesse. Ökologische und soziale Datensammlungen finden in Excel statt. Und genau das ist die Herausforderung für die nächsten Jahre: Angebote für integrierte, nachhaltige IT-Lösungen zu schaffen! </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><a href="https://csr-kongress.de/claudia-maron-leiterin-digital-sustainable-economy-datev-eg/">Claudia Maron</a> war Referentin im <a href="https://csr-kongress.de/it-unterstuetzung-reporting/">Workshop IT Unterstützung &amp; Reporting</a></p></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_8 et_pb_bg_layout_light" href="https://nkomm.org/programm-2025/">Programm 2025</a>
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			</item>
		<item>
		<title>Drei Fragen an Professsor Benjamin Müller</title>
		<link>https://nkomm.org/drei-fragen-an-professsor-benjamin-mueller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 20:05:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://csr-kongress.de/?p=2005</guid>

					<description><![CDATA[Prof. Dr. Benjamin Müller, Professor für Digital Business an der Universität Bremen]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p aria-level="1"><strong>Frage: Warum müssen sich Unternehmen in den letzten Jahren immer stärker mit digitaler Ethik oder der Wahrnehmung ihrer digitalen Verantwortung beschäftigen? </strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Einerseits, weil digitale Technologien Eingang in immer mehr Unternehmensbereiche finden. In den letzten Jahren waren vor allem Themen wie virtuelle Zusammenarbeit und datengetriebene Entscheidungen maßgeblich dafür verantwortlich, dass es heute immer weniger nicht-digitale Arbeitsplätze und Tätigkeitsbereiche gibt. Doch nicht nur digitale Technologie ist ausschlaggebend, sondern auch ein immer häufiger beschworenes „Digital Mindset“ in Unternehmen. Dabei darf aber nicht das technisch Machbare ausschlaggebend sein, sondern vor allem Fragen nach betriebswirtschaftlich und gesellschaftlich nachhaltigen Lösungen im Vordergrund stehen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Andererseits müssen sich Entscheidungsträgerinnen und -träger in Unternehmen aber auch darauf einstellen, dass Ihre Stakeholder zunehmend Fragen nach der digitalen Unternehmensverantwortung stellen. Das gilt nicht nur für Kundinnen und Kunden, sondern auch Investorinnen und Investoren wollen wissen, wie ihr Geld angelegt ist. Zunehmend ist auch für junge, digital gut ausgebildete Fachkräfte wichtig, dass die Organisationen, in denen sie zukünftig arbeiten, sich durch verantwortungsvolles Handeln in einer digitalen Welt auszeichnen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p aria-level="1"><strong>Frage: Wo liegen die größten Herausforderungen auf dem Gebiet der digitalen Verantwortung? </strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Das finden geeigneter ethischer Maßstäbe und Grundsätze ist für viele sehr anstrengend. Leider ist es nicht so, dass wir hier auf eine tausende Jahre alte Tradition zurückgreifen können. Viele Herausforderungen, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, müssen zumindest neu durchdacht und entsprechende Leitlinien erst entwickelt werden. Solche Leitlinien lassen sich nirgendwo runterladen, sondern müssen in oft sehr intensiver Arbeit mit allen relevanten Anspruchsgruppen erarbeitet werden.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Und wenn entsprechende Leitlinien erst mal etabliert sind, müssen diese immer noch im Unternehmen umgesetzt werden. Fortschritte beim Thema CSR allgemein bereiten da sicher einen fruchtbaren Boden, doch die in der Breite oft noch nicht entwickelten digitalen Fähigkeiten führen oft noch zu Missverständnissen und Berührungsängsten. Das müssen Führungskräfte mit viel Energie und Feingefühl angehen, wenn digitale Unternehmensverantwortung nachhaltig Fuß fassen soll.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p aria-level="1"><strong>Frage: Welche Maßstäbe stehen den Unternehmen zur Beurteilung ihrer digitalen Verantwortung zur Verfügung? </strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Auch wenn die Zahl und der Detailgrad von entsprechenden Bezugsrahmen in den letzten beiden Jahren enorm gewachsen ist, eine universelle Antwort gibt es hier (noch) nicht. Auch hier ist der Austausch mit den Anspruchsgruppen zentral – im Unternehmen und darüber hinaus. Das gilt gleicher Maßen für die Inhalte (also: Welche Werte sind und im Kontext der digitalen Unternehmensverantwortung besonders wichtig?) als auch für die Umsetzung (also: Wie drückt es sich in unserem täglichen Handeln aus, dass wir einen speziellen Wert für wichtig erachten?). Für mich ist die Erklärbarkeit des eigenen und unternehmerischen Handelns dabei wichtig, denn nur so können sich relevante Anspruchsgruppen ein Bild machen, wie ernst es mir mit dem Thema der digitalen Unternehmensverantwortung ist.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><a href="https://csr-kongress.de/prof-dr-benjamin-mueller-professor-fuer-digital-business-an-der-universitaet-bremen/"><span data-contrast="none">Prof. Dr. Benjamin Müller</span></a> war Referent im Workshop <a href="https://csr-kongress.de/corporate-digital-responsibility-in-der-kommunikation/">Corporate Digital Responsibility in der Kommunikation</a></p></div>
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